Nacht einer Zeit
2004

für
Ensemble
 
 
 
 

Ausganspunkt für "Nacht einer Zeit" sind zerfallende Klangfelder, d.h. Momente, deren Instabilität und Flüchtigkeit formbildend wirken. Gleichzeitig werden, auch aufgrund der Brüchigkeit der Momente, Resonanzerscheinungen evoziiert, die entweder durch Bewegungen, secco-Impulse oder verschiedenartigen - klangfarblichen - "Ausklängen", charakterisiert werden. Dabei bestimmt das sukzessive Moment nicht nur die verschiedenen Prozesse des Werkes, sondern überlagert als perspektivgebende Projektion auch den formalen Aufbau.